Kein deutscher Land

Ein übergreifendes Theatergroßprojekt


Das Theaterprojekt „Kein deutscher Land“ setzt sich mit unserem „Deutschsein“ auseinander und kommt zu einem Ergebnis, das eine gesellschaftliche Frage aufwirft:

 

Wie weit darf Schultheater gehen?

 

 

Ein Meer von Widersprüchen über Widersprüche, von Vorurteilen und Verleumdungen, Diffamierung und Volksverhetzung, Hass und Radikalisierung, Nazis und Islamisten, Brandanstiftungen und Bombenattentaten, Mord und Todschlag, Entwürdigung und Gruppenvergewaltigung, Leid über Leid und wiederum Leid über Leid.

 

Zu diesem Ergebnis kommen die Schülerinnen und Schüler aus der Oberstufe des Helmut-Schmidt-Gymnasiums, nachdem sie ihre Segel gesetzt hatten, um die heimischen Gewässer Deutschlands, hinsichtlich der Zugehörigkeits- und Heimatfrage, zu erkunden.

 

Dabei waren sie nicht auf den Wellengang vorbereitet, der sich mit der eingehenden Auseinandersetzung nach dem „Deutschsein“ und dem „Was das Deutsche zum Deutschen macht“ entwickelte.

 

Das Segel schlug um und aus der anfänglichen Idee eine Komödie zu inszenieren, die humoristisch mit Stereotypen der deutschen Gesellschaft arbeiten sollte, entstand eine Jugendtragödie.

Diese Tragödie behandelt die Lebensgeschichte von drei Jugendlichen: Patrick, Salim und Emil. Verbunden sind die drei Handlungsstränge durch Identitätskonflikte, mangelnde Anerkennung, Ausgrenzungserfahrungen und der Perspektivlosigkeit in der deutschen Gesellschaft.

Ausgezeichnet mit dem 21.BERTINI Preis 2018


Ausgezeichnet mit dem Hildegard Hamm-Brücher-Förderpreis 2018


Preisträgerprojekt beim  Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz 2018“


Nominiert für den Deutschen Engagementpreis 2018


Ein Unterrichtskonzept, das mit dem Hamburger Bildungspreis 2017 ausgezeichnet wurde




Ein Theaterstück - Viele Projekte!

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SCHWARZ, ROT UND GOLD. PATRIK, SALIM UND EMIL. DREI ANSCHLÄGE, EINE  ZUGEHÖRIGKEITSFRAGE.
 WARUM  BIST  DU  NICHT  DEUTSCH ?


Patrick gerät in die Nazi-Szene, wird zum Rechtsradikalen und will ein Flüchtlingsheim niederbrennen. 

Salim findet wiederum Halt und Anerkennung in der Neo-Salafismus-Szene, wird zum sogenannten Islamisten und will ein Bombenattentat verüben. 

Emil zieht sich gänzlich zurück in seine Welt der Kriegsspiele und fasst den Entschluss Amok zu laufen.